Pop- und Sexikone Madonna feiert einen runden Geburtstag und die wundervolle „Queen of Soul“ Aretha Franklin tritt ab – leider nicht nur von den Bühnen dieser Welt, sondern von der Weltbühne

So ist das im Leben leider nicht  nur oft, sondern immer: während ein Mensch stirbt wird schon ein anderer geboren, sekündlich – ob man hier auf Millisekunden runterschrauben kann, das weiß nun wirklich nur der liebe Gott – obwohl, ist der am Ende nicht vielleicht sogar eine GöttIN? Fakt ist, Madonna hat heute ihren Geburtstag gefeiert und tut es vermutlich immer noch. 100 Jahre alt ist sie noch nicht, aber wir LADIES schweigen natürlich über das Alter dieser Grande Dame des Pop. Madonna ist bekant dafür, daß sie mit der Zeit geht, was Musik, aber auch politische Themen angeht. Als eine der Anführerinnen protestierte sie gegen Trump beim legendären Frauenmarsch letztes Jahr. Was macht Madonna noch aus außer dem ihr offensichtlich von Natur aus innewohnenden Gespür für Trends, Mode und das, was die werte Fangemeinde so an ihr bewundert? Keine einfache Frage, einfach mal so in den Raum geschmissen – Raum und Zeit, auch das sind Themen, die Madonna wie kaum eine andere Popikone ihrer Zeit für sich nutzt. Den Nerv der Zeit zu treffen und genau dann Songs wie „Rain“ oder „Music“ zu veröffentlichen, mit neuem Look, mit professionellen Videos – wie macht diese Poplady das, die sich außerdem sher entschieden für die gleichen Rechte von Schwulen und Lesben in der (amerikanischen wenn nicth weltweiten) Geselschaft einsetzt? Heute liefen X Reportagen über Madonna, alle Fans wissen aber ohnehin, was sie ausmacht: sie ist eine starke, eine besondere, eine herausragende Persönlichkeit. Schon seit Beginn ihrer Karriere, die Hand in Hand mit ihrer Liveperformance bei MTV mit ihr selbst als  Braut mit Strapsen neben und auf einer Megatorte performend – mit als Statistem danebenstehendem Bräutigam einhergeht, wissen alle, daß Madonna nicht nur eine Pop- sondern auch eine Punklady ist.  Das betrifft ihre kritische Art, sich in gewisser nämlich der ihr eigenen Weise, sowohl modisch als auch explizit mit Worten auszudrücken. Ihre Mucke ist ganz sicher kein Punk, da sind wir uns ja nu jott sei Dank alle einig, Amen. Zurück zur Live-Performance bei MTV zu Beginn von Madonnas Karriere: das Video bzw. die Live-Aufzeichnung gefällt auch dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar mit hundertprozentiger Sicherheit, stellt doch auch dieses Ausnahmegenie des spanischen Films die männlichen  Protagonisten oft als schwach und unfähig dar, während die Frauen der Schöpfung die Hosen anhaben. Wir gratulieren Madonna als Mensch, Frau, Lady und nicht zuletzt auch als Mutter aufs Allerallerherzlichste.

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Rock on, LADY! Just do it ;-)…

Eine traurige Nachricht erreichte nicht nur die Musikwelt zudem quasi zeitgleich, denn:  die Soulsängerin Aretha Franklin starb am heutigen Donnerstag im Alter von 76 Jahren in Detroit, ihrer Heimatstadt, was nicht nur ihre Familie und die treue Anhängerschaft der Souldiva bestürzte, sondern die gesamte Musikbranche. Im Bereich Soulmusik gilt Aretha Franklin als bahnbrechend, sie wurde aufgrund ihrer äußerst schönen und einfühlsamen, sehr professionellen Art zu singen und auch einfach, sie selbst zu sein, die „Queen of Soul“ genannt. Als offizieller Todesgrund gilt laut ihrer langjährigen Onkologin Dr. Philip Phillips ein Leiden an Bauchspeiciheldrüsenkrebs.

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Aretha helped define the American experience. In her voice, we could feel our history, all of it and in every shade—our power and our pain, our darkness and our light, our quest for redemption and our hard-won respect. May the Queen of Soul rest in eternal peace“ kommentierte Barack Obama, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika den Tod der Soullegende.

Wir von mädchenradio empfehlen Euch: hört ihre Musik und Aretha wird in uns allen weiterleben – das Gleiche gilt für Madonna, die ja jott sei Dank noch unter uns weilt (just kiddin’). Zeitlose Musiker zu unterstützen sowie nicht die Mainstreamschiene zu bedienen, sondern brillante Musik, die Kopf, Herz, Verstand und Gefühle vereint, darum geht’s bei uns. So long, habt noch ‚ne schnieke Restwoche, wem das gelingen sollte (ich trage hier selbst schwarz wegen Aretha).

Cheers, die Mädels

Text: Silvia Jasmin Hanz